Unter den universellen Gesetzen wird das Gesetz der Anziehung am häufigsten erwähnt, doch viele kennen seine wahre Bedeutung nicht. Die meisten Menschen wissen nur, dass, wenn sie ihre Denkweise ändern und sich intensiv auf das konzentrieren, was sie erreichen möchten, das Gesetz der Anziehung wie von selbst wirkt.
Wenn wir genauer auf die Ereignisse um uns herum achten, beginnen die Träume, wenn auch nicht immer eindeutig und in dem gewünschten Tempo, allmählich wahr zu werden. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen nichts so läuft, wie wir es uns wünschen.
Teal Swan, eine in amerikanischen spirituellen Kreisen sehr beliebte Persönlichkeit, könnte die Antwort auf das Warum geben. Sie offenbart drei wichtige Aspekte des Gesetzes der Anziehung.
1. Das Gesetz der Anziehung ist das Gesetz der Spiegelung.
Was wir im Spiegel sehen, manifestiert sich auch in unserer Realität. Das Außen ist stets ein Abbild des Innen.
2. Positives Denken allein reicht nicht aus. Auch wenn wir uns ständig bemühen, positiv zu denken, um unsere Träume zu verwirklichen, sollten wir unser Unterbewusstsein nicht außer Acht lassen. Es könnte sein, dass wir uns selbst im Weg stehen und unsere Ziele eigentlich gar nicht erreichen wollen oder Angst vor Veränderungen haben.
3. Im Universum gibt es zahlreiche Quellen von Schwingungsenergie. Wenn wir uns auf etwas Reales konzentrieren, ziehen wir Kraft aus diesen Schwingungsenergien.
Um das Gesetz der Anziehung wirklich zu verstehen, müssen wir die wichtige Rolle des Unterbewusstseins in unserem Leben begreifen.
Das Unterbewusstsein wird von Teal Swan und anderen spirituellen Experten als “Schatten” bezeichnet. Bei unserer Geburt ist unser Ego noch nicht vollständig entwickelt und formt sich im Laufe der Zeit durch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Unser Ego entwickelt sich also parallel zur Sozialisierung.
Im Laufe unseres Lebens erfahren wir Liebe, die in der Kindheit von großer Bedeutung ist, aber wir erleben auch Bestrafungen, die negative Gefühle hervorrufen. Diese Dualität aus positiven und negativen Gefühlen treibt uns dazu, Emotionen und Dinge bewusst zu trennen, und gleichzeitig entsteht unser Unterbewusstsein.
Es stimmt, dass unsere Konzentration auf wichtige Dinge unser Leben beeinflusst, aber auch unsere verborgenen Emotionen haben großen Einfluss, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Hinter diesen verborgenen Gefühlen könnte ein emotionales Trauma oder eine schmerzhafte Erinnerung stehen, die sich im Laufe der Jahre in unser Unterbewusstsein eingegraben hat.
Diese unterbewussten Fragmente müssen wir erkennen und bewusst integrieren, damit sie Teil unseres Lebens werden. Andernfalls wird das Gesetz der Anziehung nicht so wirken, wie wir es uns wünschen.
