Unser Verstand ist es gewohnt, wild hin und her zu springen, das Steuer zu übernehmen und zu denken, was er möchte.
Doch du kannst — und wirst — lernen, ihn zur Ruhe zu bringen. Du wirst lernen, die Kontrolle zurückzugewinnen, den Geist zu stoppen und dich auf deine intuitive Gabe einzustimmen, die wie parallele Strömungen neben dem Alltagsbewusstsein fließt.
Du kannst dich nicht gleichzeitig auf deine Engel und auf die Stimme deines Ego-Verstandes konzentrieren.
So wie du dich auch nicht in Gedanken verlieren und gleichzeitig wirklich präsent mit einem anderen Menschen sein kannst.
Ebenso wenig kannst du an zehn Dinge auf einmal denken und dabei die Führung deiner Engel hören.
Deshalb möchte ich dir im Folgenden vier einfache, aber sehr wirkungsvolle Übungen zeigen, mit denen du deinen Geist zur Ruhe bringst.
Übe, deinen Geist zu beruhigen
Nutze Atemübungen, bewusstes Zuhören und das bewusste Erleben des gegenwärtigen Moments, um deinen Geist zu beruhigen.
Wenn ein Gedanke auftaucht, lenke deine volle Aufmerksamkeit auf ihn. Lass ihn nicht einfach kommen und gehen. Stell dir vor, wie du diesen Gedanken in einen schimmernden Lichtballon legst und ihn nach oben steigen lässt.
Erlaube, dass alles aus deinem bewussten Geist auftaucht. Schau dir deine Gedanken als innere Bilder an und beobachte, wie sie sich im Licht auflösen. Lass sie los. Höre nach innen. Nimm Abstand und finde die Stille in dir. Konzentriere dich dabei ganz auf deinen Atem.
Beruhige deinen Geist mit einer Atemübung
Ergänze das mit einer speziellen Atemtechnik:
Atme ein und halte mitten im Einatmen kurz inne. Setze das Einatmen fort und halte erneut inne.
Atme nun bis zur Hälfte aus und mache wieder eine Pause. Dann atme vollständig aus und halte erneut kurz inne. Und so weiter…
Einatmen – Pause – weiter einatmen – Pause – ausatmen – Pause – weiter ausatmen – Pause.
Atme bewusst und sei mit deiner vollen Aufmerksamkeit dabei.
Und wann immer ein Gedanke auftaucht, lass ihn los. Übe es immer wieder. Geduld und regelmäßige Praxis sind der Schlüssel.
Übe Präsenz, um deinen Geist noch weiter zu beruhigen
Wenn du Auto fährst, dann fahre. Spüre das Lenkrad in deinen Händen, den Sitz unter dir, beobachte die Straße und nimm die anderen Fahrzeuge um dich herum wahr. Sei ganz präsent bei dem, was du gerade tust.
Wenn du Geschirr spülst, spüre den Teller in deiner Hand, die Kühle des Wassers, die Luft auf deiner Haut. Sei vollkommen im Hier und Jetzt. Übe Präsenz.
Das wird dir später helfen, wenn du dich bewusst entscheidest, dich auf die Führung deiner Engel einzulassen. Du wirst lernen, den Verstand auf Knopfdruck zu beruhigen. Es braucht etwas Übung, doch du kannst es — und du wirst es können.
Zum Schluss noch eine Technik, die dich dabei unterstützt, den Ort der inneren Stille zu finden, an dem du dich mit deinen Engeln verbinden kannst: die Ein-Wort-Meditation
Beruhige deinen Geist mit der Ein-Wort-Meditation
Übe eine Meditation, bei der du dir ein einziges Wort oder eine Eigenschaft auswählst — zum Beispiel „Liebe“ — und dich vollständig darauf konzentrierst. Lass uns das jetzt gemeinsam machen…
„Liebe“ — Spüre, wie es sich anfühlt, geliebt zu werden.
Stell dir vor, du siehst das Wort „Liebe“ vor deinem inneren Auge. (L-I-E-B-E)
Rufe dir das Bild einer liebevollen Umarmung ins Gedächtnis und spüre, wie sich das anfühlt.
Erkenne die tiefe, wahre Bedeutung von Liebe.
Erlebe Liebe mit all deinen Sinnen.
Wiederhole in Gedanken: „Liebe, Liebe, Liebe.“ Und wenn sich dabei andere Gedanken zeigen, lass sie einfach weiterziehen.
