Feng Shui Gartengestaltung Schritt für Schritt und Gartenideen

Feng Shui und Gärten gehören zusammen – oder sollten es zumindest! Wenn du dich bisher noch nicht näher mit dieser Lehre beschäftigt hast, wirst du jetzt vieles entdecken. Und falls du diese Kunst schon lange bewunderst, findest du hier wunderbare Inspirationen, die dir dabei helfen können, deinen eigenen Feng Shui-Garten zu gestalten. Lass uns gemeinsam beginnen!

Was ist Feng Shui?

Die chinesische Gestaltungsphilosophie Feng Shui bedeutet wörtlich „Wind und Wasser“. Nach traditioneller chinesischer Auffassung sind Wind und Wasser die Quellen aller Lebensenergie, die „Chi“ genannt wird. Fließt das Chi ungehindert durch die Umgebung, bringt es den dort lebenden Menschen Segen und Wohlstand. Und da beides immer willkommen ist – warum nicht auch im eigenen Zuhause und Garten die Prinzipien des Feng Shui anwenden? Schaden kann es jedenfalls nicht!

Die wichtigsten Grundprinzipien des Feng Shui

Das sogenannte Bagua ist die Landkarte des Feng Shui. Es hilft dir dabei, zu erkennen, wo im Garten bestimmte Elemente platziert werden sollten. Denn die Anordnung ist entscheidend: Eine falsche Platzierung kann den Fluss des Chi behindern und sogar blockieren. Mithilfe des Bagua lassen sich die fünf Elemente des Feng Shui so auf den Garten übertragen, dass alle präsent und im Gleichgewicht sind. Diese fünf Elemente sind:

– Erde
– Metall
– Wasser
– Holz
– Feuer

Alle fünf Elemente sollten in deinem Garten vertreten sein und in Balance zueinander stehen. Dieses Gleichgewicht ist wichtig, da ein Übermaß eines Elements ein anderes stören oder sogar „auslöschen“ kann. Man denke nur daran, dass Wasser Feuer löscht, wenn es nicht an der richtigen Stelle eingesetzt wird.

Ein weiteres zentrales Prinzip des Feng Shui ist die Harmonie von Yin und Yang. Dabei handelt es sich um die passive und aktive Energie, die im Universum wirkt. Auch in deinem Feng Shui-Garten sollten diese beiden Energien ausgewogen vertreten sein. Zu viel passive Energie kann einen Ort langweilig und leblos erscheinen lassen, während ein Überschuss an aktiver Energie Unruhe und Stress erzeugt.

Wie gestalte ich einen Feng Shui-Garten?

Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Aspekte, die du bei der Planung deines Gartens beachten solltest:

– Gestalte geschwungene, sanfte Wege, auf denen das Chi harmonisch von einem Bereich zum anderen fließen kann. Zu schnelle Bewegungen des Chi sind nicht förderlich für die positive Energie des Ortes. In der Natur gibt es keine geraden Wege, daher passen geschwungene Pfade am besten zu einem Feng Shui-Garten.

– Laut Bagua-Karte steht der nordöstliche Bereich deines Gartens für persönliche Entwicklung. Hier sollte das Element Erde dominieren. Ein idealer Ort für einen Zen-Garten mit schönen Steinarrangements.

– Der östliche Gartenteil ist dem Thema Gesundheit und Familie zugeordnet. Hier passt das Element Wasser sehr gut. Im südöstlichen Bereich empfiehlt sich ein sanft plätschernder Brunnen, der mit Reichtum und Fülle in Verbindung steht.

– Der westliche Gartenbereich symbolisiert die Verbindung zu Kindern und Kreativität. Das ist der ideale Platz für eine Spielecke oder einen Bereich, in dem du deine kreative Seite ausleben kannst.

– Sehr empfehlenswert ist außerdem das Anbringen eines Windspiels. Die Klänge wirken harmonisierend und erinnern daran, dass das Chi durch deinen Garten strömt.

Nimm dir vor allem Zeit, die Elemente des Feng Shui besser kennenzulernen und zu erfahren, wie sie mit deinem persönlichen Leben in Verbindung stehen. Viel Freude dabei!

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