Am linken Handgelenk getragen, wirkt das Rote Band nach demselben Prinzip wie moderne Impfstoffe der Wissenschaft. Wenn wir geimpft werden, gelangt ein abgeschwächter Virus über die Vakzine in unseren Körper, um ihn gegen die Krankheit zu wappnen.
Auch die Seele lässt sich durch eine ähnliche Methode schützen. In der Kabbala, der mystischen Lehre des Judentums, wird gelehrt, dass Farben besondere Frequenzen und Energien besitzen. Rot steht dabei für Gefahr. Trägt man das Rote Band in einer bestimmten Weise am linken Handgelenk, schützt es vor jeglicher schädlichen Negativität, die uns entgegengebracht wird – eine Art spirituelle Impfung gegen die gefährliche Kraft des „Bösen Blicks“. Der Rotton ist dabei ein wesentlicher Bestandteil dieser Technik.
Der Rote Faden wird stets am linken Handgelenk getragen. Die Kabbalisten erkannten, dass Energie über die linke Seite in den Körper eintritt. Der linke Arm und die linke Hand stehen für das Prinzip des Empfangens, während die rechte Seite das Geben symbolisiert. Schlechte Energien strömen also über die linke Körperhälfte ein.
Wenn wir das Rote Band am linken Handgelenk tragen, wird diese negative Energie im Moment des Eindringens gestoppt. Der Faden wird nach bestimmten Vorgaben mit sieben aufeinanderfolgenden Knoten gebunden. Jeder einzelne Knoten steht für eine der sieben spirituellen Dimensionen, die mit unserer irdischen Realität verbunden sind.
Von größter Bedeutung ist dabei, dass uns der Faden von einer Person angelegt wird, die uns liebt und der wir voll und ganz vertrauen. Während dieser Zeremonie kann man darum bitten, dass diese Kraft auf uns und unsere Mitmenschen übergeht und uns Güte, Gnade, Dankbarkeit sowie den ewigen Schutz vor dem Bösen Blick schenkt.
